KZK Mittelaltermarkt zu Villingen

August A.D.2007       "Großartig" können wir schon vorab sagen. Endlich hat es einmal mit einer Zeitreise zum Mittelaltermarkt nach Villigen geklappt. Mit unserem Eisenross war der historische Stadtkern rasch erreicht. Schon am Wegzollhäuschen war man uns gut gesinnt und ließ uns kostenlos passieren. Auf dem Münsterplatz angekommen, tanzten uns die Marktleute freudig entgegen. Von der KZK-Bühne schallten die Klänge der "Braagas" zu uns herüber.

Eins war rasch klar - frisch gestärkt macht es um so mehr Spaß, über den Markt zu ziehen. Die angereisten Händler zeigten ein buntes und abwechslungsreiches Warenangebot. Viel zu oft blieben wir bei ihnen hängen, um über Preise zu feilschen oder einfach nur um Klatsch und Tratsch zu hören. Zwischenzeitlich wechselten die Akteure auf den Bühnen und zu sehen und hören waren der Puppentänzer "Fadenreych", die Gaukler "Forzarello" und die Weiber von "Filia Irata".

Am Vorabend sullten wir am Blutgerüst gar graus Ding sehen. An der Galgenbühne wurde des "Henkers Meisterstück" inszeniert. Henker und Büttel zeigten sich von ihrer aberwitzigsten Seite. Mit ihm führten wir anschließend ein sehr interssantes Gespräch, bevor nach Einbruch der Dunkelheit in der Stadt plötzlich die Pest ausbrach. Sehr bildhaft und eindrücklich wurden den noch Gesunden die Folgen der Seuche beigebracht.

Doch dann setzten die Rufe der Nachtwächter dem Treiben ein Ende.

 

Fazit:     kostenloser Eintritt für Gewandete (korrekt)

             könnte etwas länger gehen - 21.00 Schluß

             Preise insgesamt etwas zu hoch

             Programm und Marktgestaltung absolut top

             Parksituation - ein Krampf, suchet so werdet ihr finden

 

                                                                                                   R

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