Schloßfestspiele - Schneckenstreit zu Stühlingen

    Wappen von Stühlingen
Wappen von Stühlingen

September A.D.2007   Im Jahr 1524 namen die Bauernkriege in der kleinen Stadt Stühlingen, nahe der schweizer Grenze, ihren Ausgang. Der Erzählung nach erhoben sich die Bauern gegen den Grafen von Hohenlupfen, da sie während der Erntezeit mit solch unsinnigen Aufgaben, wie das Sammeln von Schneckenhäusern drangsaliert wurden.

Dieses Ereignis bildet die Grundlage für die Festspiele zum Stühlinger Schneckenstreit.

Stolz erhebt sich das alte Schloß über den Dächern der Stadt.

Zu unserem Vorteil herrschte schon am Eingang über alle Maßen Gedrängel, so dass man uns als Gewandete frei passieren ließ. Wir erkunden den mittelaltelichen Markt und prüften die Spezereyen auf ihre Köstlichkeit. Vorzüglich mundete es bei "Schlemmerey" und am Metstand. Dort zeigte man sich auch äußerst spendabel. Wunderschöne Ware hatte ein Töpfer aus Villingen im Gepäck. Eigendlich wollten wir dann zum Schneckenstreit-Schauspiel, aber wir hatten uns bei den Lagerleuten von "Nobles a Tocar" aus KA-Durlach so gut unterhalten, das es uns nur noch zum Ritterturnier unterhalb des Schlosses reichte. Dieses wurde von den Horber Rittern ausgetragen. Auch hier bildete eine Geschichte den Rahmen für das Turnier. Bannerwerbung der sponsornden Brauerei trübte doch das Bild der kleinen Arena.

Schade auch, dass unsere Mitstreiter nicht mit uns zusammen zu diesem Fest gehen konnten. Vielleicht klappts ja nächstes Jahr.

 

Fazit:    günstiger Eintritt, Gewandetenrabatt

            Parken gut organisiert, kostet aber etwas

            kleiner Markt - mit Steigerungspotenzial

            Lagerleben teilweise zu versteckt und inaktiv

 

                                                                                         R

 

 

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