MPS Mittelalterlich Phantasie Spectaculum zu Singen

 

 

August A.D.2009      Unweit von derer Stätten, an der wir uns als Leibeigene hart unserer täglich  Brot verdienen, öffnete das diesjährige mittelalterlichen Phantasie Spectaculum seine Pforten.

Bei bestem Marktwetter empfingen uns eine bunte Mischung aus Kobolden, Schergen, Händlern und Mundschenken.

Einige von ihnen kamen sogar im eigenen Wagen bis aufs Gelände.

 

 

Was uns sofort auffiel, waren die wirklich zahlreichen Gewandeten. Das sieht man nur selten. Nach einer ersten Runde über den Markt und durch die Lager, standen wir dirket vor der Bühne. "Die Streuner" begeisterten die Massen. Dort trafen wir auch auf unsere befreundete Ritterschaft zv Gotemûndingen. Als unsere kleine Gruppe sich nun in Bewegung setzte, ahnten wir noch nicht, dass wir 5 gleich ein Programmpunkt werden würden. Munter plaudernd wollten wir uns den Tanz der Marktleute ansehen. Doch es waren nur wir und die Spielleute da. Kurzer Hand beschlossen wir den, für unsere mittelalterliche Hochzeit, einstudierten Tanz (die Chapelloise) einmal auszuprobieren. Der Kobold, der noch zwei Mittänzerinnen besorgte und Pinto (von den Streunern) gesellten sich auch zu uns. Für uns spielten nun die Streuner, in Unterbesetzung, und wir hatten mächtig Spass beim Tanzen. Hände klappernd belohnte uns das gemeine Volk und der Marktvogt Eduard von Sonnenberg lud zum Umtrunk ein. Na da soll mal einer sagen, Hochzeiten lohnen sich nicht.

Frisch gestärkt und mächtig stolz auf unser Können, trafen wir auf Iris, Christian, Conny & Björn. Das freudige Wiedersehen wurde mit einem guten Tropfen gefeiert. Nun gesellten sich auch Hagen vom Hegau I und Sarah zu uns.

Als wir dann später so durch die Marktstände zogen, freute sich Sabrina wohl am meisten. Hoch zu Ross, na ja zu Wagen, hatte sie den besten Überblick.

Eine milde Gabe hatten wir für "Pepe Penetrantos" und das im Käfig schmachtende Weibsbild. Die hatte es echt faustdick hinter den Ohren. Als ob sie direkt aus dem Mittelalter kommt.

 

 

Unser zünftiges Abendmahl nahmen wir zusammen, auf einigen der zahlreichen Strohballen, ein. Mit der untergehenden Sonne im Rücken, konnte man es hier echt aushalten.

Das Traumspektakel bildete dann den nächsten Höhepunkt. Mit dem Pestumzug holten uns dann aber doch auch noch die finsteren Zeiten des Mittelalters ein, bevor "Vermaledeyt" zum Nachtkonzert aufspielten.

Weit nach Mitternacht verließen wir unseren 1. Mittelaltermarkt, als "offizielles" Paar und liefen gerade noch Horris, alias "Bruder Rectus" in die Arme. Nach einem kleinen Pläuschchen gab er uns noch seinen Segen.

Nun waren wir aber wirklich müde und geschafft, aber auch ein bisschen stolz und glücklich.

 

Fazit:  Auch für Herrn Hiller war es ein sehr schöner Markt, der richtig

           Spaß gemacht hat. Deshalb stehen die Chancen für´s nächste 

           Jahr, hier in Singen, wohl recht gut.

 

                                                                                    U

 

 

 

 

Und so hat es sich in den Jahren A.D. 2008, 2007 & 2006 zugetragen.

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