Barbarossa Spectaculum zv Würzburg

Mai A.D.  2014    Anders, als üblich, fand das Würzburger Barbarossa Spectaculum in diesem Jahr im Wonnemonat Mai statt. Noch vor 2 Jahren kamen wir beim Fest ordentlich ins Schwitzen, was an diesem ersten Festwochenende nicht behauptet werden konnte. Immerhin blieb der Regen aus und gegen kühle Temperaturen gibt es ja entsprechende Gewänder. So machten wir uns an den gemütlichen Aufstieg gen Marienburg. Oben angekommen erwartete uns das bekannte Bild. Alles war an seinem angestammten Platz. Zahlreiche Marktleute boten Waren aus den verschiedensten Gewerken feil oder hatten sich auf Bälgerbelustigung spezialisiert. Das fand unser 'Nikolaus' natürlich toll. Im Burggraben herrschte unterdies verhaltene Stimmung, was sicher nicht nur am beginnenden Feuchtbiotop der Wege lag. Die Spielleute und Gaukler, die laut Proclamatio angekündigt waren, spielten, wenn, dann nur für kurze Zeit. Schade eigentlich, da hätten wir gern mehr gesehen und gehört.

Um die Burg hatten sich die Lagernden niedergelassen, die aber so gut wie keinen Kontakt zu den überwiegend ungewandeten Tagesgästen haben wollten. Manchmal konnten wir es ihnen nicht verübeln, wenn sich diese selbst ernannten "Fachleute" über Kinderwagen, Fotoausrüstung oder Krücken der Gewandeten echauffeurten. 

Lukullisch wurde einiges aufgeboten, wenn gleich manches sich wiederholte. Egal, satt wurde hier jeder. Nach einer Runde ums Carré, mit herrlichem Stadtblick, machten wir an der großen Turneyfläche nochmals halt. Gegen 17.00 startete das Turnier der Compania Ferrata. Das Publikum erwartet hier bekannte Kunststückchen mit brennenden Saufürzen, Pferdedressuren, Dreyschlägereien und eine Geschichte aus der Zeit Barbarossas. 

Als die Kräfte unserer Mannen zu schwinden begannen, machten wir uns auf die Heimreise. Immerhin steckten wir nach der langen Winterpause mal wieder uns unseren Gewändern.

Genießt nun die Bildlein in der Galerie oder schwelgt in Erinnerung an A.D. 2012.

 

Fazit:    findet alle 2 Jahre im August statt

            etwas Gewandetenrabatt

            zu teuer, wenn kein Turnier besucht wird

            Gastro doch recht teuer

            aktive Handwerker könnten mehr sein

            nicht die Hochburg der Gewandeten.

 

                                                                                           R.

 

 

 

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