Mittelaltermarkt Burg Rabenstein Ahorntal

August A.D. 2016   In diesem Jahr besuchten wir, dieses Mal ohne die Kinner, den sonntaglichen Mittelaltermarkt auf der Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz. Eigentlich sollte heute alles passen. Das Wetter war top, was wirklich viele Besucher anlockte. Das war schon auf den Parkflächen vor dem Gelände zu spüren war. Die "hilfsbereiten" Einweiser waren merklich genervt, was uns dann auch nervte. FYU. Am Zollhäuschen die bekannt gehobenen Eintritte und wie immer ohne irgend eine Gewandetenermäßigung. Nun gut, es gibt ja auch in den zahlreichen Lagern wirklich gut betuchte Reenactors. Da kommt es auf uns paar Hanseln nicht an. Alles war wieder an seinem angestammten Platz. Jetzt klingt das zwar nach stetem Gemecker, dennoch kommen wir grn hier her. Die Auswahl der Händler ist gut. Zu finden gibt es immer was.

Und damit meine ich keinen Tand. Auf der kleinen Bühne, die wieder etwas abseits stand, sahen und hörten wir Donnertrummel. Verzückt gingen wir ein paar Runden und trafen doch wieder auf Bekannte oder Freunde und verweilten zum ein oder anderen Plausch. Als festen Bestandteils des größten Marktes Nordbayerns zeigten die Mannen der Wiener Fechtschule ihrer theaterreifen Auftritte auf der s.g. Turnierfläche. Schade dass auch in diesem Jahr für den Besuch der Burg ein extra Wegzoll fällig war. An den meisten Handwerkerständen wurde emsig gewerkelt und die Ware zum Kauf angeboten.

Spannend war die Nachstellung einer kleinen Feldschlachtszene, was die Mitwirkenden ganz schön zum Schwitzen brachte. Glücklicherweise gabs neben einem Badehaus auch ausreichend kühle Erfrischungen. Bei allem Ernst durfte der Spaß nicht zu kurz kommen: egal ob bei Gaukelei mit Arne Feuerschlund, beim mittelalterlichen Tanzkurs oder einfach unter den Bäumen im Biergarten. In der angrenzenden Falknerei fanden Flugvorführungen satt. Und wenn es einem langt, dann geh' mer wieder heim.

 

Fazit:  eigentlich alles gesagt.

           Parken ist organisiert

           schöner Holzzaun

           Lagerleben und Handwerker gut ausgesucht

           Gastrosektor öde

                                                                                    R.

 

           Und so wars beim letzten Mal

 

 

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