1537 Lutherfest zv Schmalkalden

Juni A.D. 2017   Anlässlich der 500 Jahre Lutherdekade reisten wir an diesem Wochenende in die schöne Stadt Schmalkalden. Rings um die Stadtkirche St. Georg und auf dem Altmarkt waren die schön restaurierten Fachwerkhäuser zusätzlich mit allen Fahnen der Städte, die einst dem "Schmalkaldischen Bund" angehörten, geschmückt. Lorraine Medieval scharrte eine Großzahl an Historischem um sich. Erfreulicherweise wurde kein Wegzoll abverlangt. Allein das sehens- und hörenswerte Kulturprogramm wäre ein paar Münzen wert gewesen.

Die da wären: Donner und Doria, Amo der Barde, Bene Vobis, Tancredo und Lothar, Gugelhupf, Zeter und Mordio, um nur einige zu nennen. In allen Ecken war ständig etwas geboten. Unter den zahlreichen Händlern und Handwerkern trafen wir wieder auf bekannte und altbekannte Gesichter. Die Frankonier zeigten vor der Hauptbühne wieder ihr komödiantisches Können im Schaukampf.

In der Vorplanung war die Rede vom Abendkonzert einer sehr namenhaften Mittelalterband. Doch hatte das offenbar nicht geklappt. Zum Abend hin setzte nerviger Nieselregen ein. Doch am Ofen des schottischen Badehauses lies es sich während dessen gut aushalten.

Da wir nicht so recht ortskundig sind, besuchten wir die Lagernden nicht. Auch ein Hinweis dorthin konnten wir nicht ausmachen. Bei der angekündigten längsten mittelalterlichen Schmaustafel hatten wir uns etwas anderes, als ein paar Biertische, vorgestellt. Schade. Ja, jetzt klingt es so, als es nur was zu bemengeln gäbe. Dem ist nicht so. Uns hat es gut gefallen. Es gab viele Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Es musste niemand hungrig und durstig nach Hause gehen.

 

Fazit: gute Orga

          abwechslungsreich

          sonst s.o.

 

                                                                                         R.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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