Burgfest & Ritterturnier zv Burg Falkenstein / Harz

Oktober  A.D.  2018

Mit diesem Bericht über das Burgfest auf der Burg zv Falkenstein habe ich mich lange schwer getan. Nun gut, vielleicht von Anfang an. Im wunderschönen Südharz liegt die durch diverse Märchenfilme bekannte Burg zv Falkenstein. Carnica Spectaculi veranstaltete über gleich 5 Tage ein mittelalterliches Fest mit Ritterturnier. Ein stimmigeres Ambiente konnte es kaum geben, als hier. Das Wetter schlaug die Woche über sämtliche Kapriolen. So entschieden wir uns nun für den Marktsamstag. So dachten auch zig Tausende, meist ungewandete Besucher. Die Organisatoren waren mit dererlei Ansturm schier überfordert, wie wir hörten. Doch bis wir überhaupt an der Burg ankamen, waren wir zurück blickend mega enttäuscht. Näher als 2 km kam kein privates Fahrzeug ans Geschehen. Entweder laufen oder Shuttle, Bimmelbahn oder Pferdekutsch kaufen. Hier mal eine kleine Auflistung:

Parkgebühr:       3,00 € +

Shuttle (Hin):     9,00 € +

Wegzoll (Fam): 24,00 € +

Shuttle (Rück):   9,00 €

Summe:            45,00 € !!!

Hey, gehts noch. Bei einer Veranstaltung, wie Kaltenberg oder einer von Gisbert, da kann man das noch verstehen. Aber hier nicht.

Und trotzdem waren wir neugierig auf die Burg und das Fest. Endlich angekommen, begegneten uns auf dem Weg ins Innere einige gute Handwerkerstände und, entschuldigt, auch Touristennepp. Haalloo, wir sind im Gewand!! Im ersten Burghof zeigten die Männer im Eisen im Schaukampf, dass auch richtig Blut fließen kann. Aua.  Wir ließen uns ein wenig treiben und beschlossen nun die Burg zu besichtigen. Den Gedanken hatten viele Andere auch und so wurden wir durch das schöne Innere gehetzt. Besonders gefiel uns die Küche, welche eine gewisse Ähnlichkeit mit der auf Schloß Burgk hat. Eine schöne Auszeit nahmen wir im kleinen Burghof der Kernburg. Draußen lief unterdessen das Turnier. Viel mehr freuten wir uns auf die Mannen von Scherbelhaufen. Einmal mehr überzeugten sie mit Witz und flapsen Sprüchen und natürlich ihren Spielweisen.

Ferner konnte Akrobatik und Theater von und mit Braxas A bestaunt werden. Fressen und Saufen, wie zu alten Zeiten wurde angepriesen. Doch manchmal wurde so viel davon Gebrauch gemacht, so dass nichts mehr da war. Zum Glück konnten wir ein lecker Bierchen genießen. Mit den wenigen Gewandeten kam man ins Gespräch und tauschten Erfahrungen aus. Zum Beispiel mit Dirk von Glindenbergum von www.mittelalter-fans.de

Auch hier gibts reichlich Bilder. Nach ein paar Runden auf dem Karussell und Besuch bei den Lagerleuten schickten wir uns an, die Heimreise anzutreten.

 

Fazit: gerne nicht wieder

          alles recht teuer

                                                                           schöne Burg

                                                                           gefährlich viele Leute

 

R.

 

 

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